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05. Juli 2019

Stenzel: Rot-Grün setzt Wiens Status als Welterbe weiterhin aufs Spiel

Nachdenkpause beim Heumarktprojekt ist lediglich Verzögerungstaktik

Dass Wien wegen des geplanten Heumarktprojekts auf der Roten Liste der Unesco bleibt, was in Baku bestätigt wurde, ist bedauerlich. „Die Stadt gibt in dieser Frage – und leider nicht nur in dieser – ein trauriges Bild ab“, ist FPÖ-Stadträtin Ursula Stenzel enttäuscht über die Haltung von Rot-Grün. Die Gefährdung des Status als Welterbe durch den geplanten Turm am Heumarkt sei dem Versagen der Stadtregierung geschuldet. „Landtagspräsident Woller und Gemeinderat Al-Rawi hätten sich die teure Reise nach Baku auf Kosten der Steuerzahler sparen können“, ist die Freiheitliche empört über das Verhalten der Vertreter der Stadt.

Die Nachdenkpause hinsichtlich des Bauprojekts bis nach der Wien Wahl 2020 ist für Stenzel nicht mehr als ein erzwungener Zeitgewinn. Der Managementplan 2006 würde völlig ausreichen. „Sich an diesen zu halten würde den Stopp des Hochhauprojekts am Heumarkt bedeuten. Dies will Rot-Grün aber verhindern, da sie dem Projektbetreiber mit ihrer knappen Mandatsmehrheit die Fläche bereits gewidmet und das Baurecht eingeräumt haben“, erinnert die freiheitliche Stadträtin. Offensichtlich ist damit, dass nicht die Wienerinnen und Wiener sondern einzig Spekulanten und Immobilien-Haie vom skandalösen Projekt profitieren. „Rot-Grün ist gefordert Investor Tojner ein Welterbe-konformes Projekt vorzulegen oder öffentlich zuzugeben, dass ihnen das Welterbe der Inneren Stadt egal ist“, fordert Stenzel. 


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