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04. Juli 2018

Seidl zu KH Nord: Das Skandalkrankenhaus und Milliardengrab ist weiterhin eine Endlosbaustelle

Lokalaugenschein beweist Bauverzug und Missstände im Spitalsriesen

Gestern fand die langerwartete Besichtigung der Baustelle KH Nord statt. Die Mitglieder der Untersuchungskommission unter Führung der beiden Vorsitzenden besuchten ausgewählte Räumlichkeiten direkt auf der Baustelle in der Brünner Straße.
"Durch die Räumlichkeiten führte uns die zukünftige Führung des Spitals, die allesamt einen sehr kompetenten Eindruck hinterlassen haben", zeigt sich der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl, erfreut. „Bedauerlicherweise ist aber noch immer nicht abzusehen, wann der Krankenhaus-Riese tatsächlich den Vollbetrieb aufnehmen wird und die Experten ihre Aufgabe als Führungskollegium wahrnehmen werden können", so der Nachsatz des Freiheitlichen. 
Der Eindruck, den die Hausbesichtigung hinterlassen hat, ist allerdings eindeutig: „Die neu gewonnenen Erkenntnisse bestätigen leider unsere Befürchtungen, dass der Bau ein einziges Chaos ist", so Seidl. Zwar ist das Gebäude optisch beeindruckend und die Gärten und Grünflächen sehr gepflegt, das alles kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich nach wie vor um eine gigantische Baustelle handelt. „Dass hier im Juni 2019 die ersten Patienten behandelt werden sollen ist beinahe unvorstellbar", zeigt sich Seidl besorgt über den Zeitplan der Fertigstellung des Spitals. 
Interessant wird in diesem Zusammenhang auch sein, was dieser Monsterbau am Ende an Steuermittel verschlungen hat. „Sollte der von Stadtrat Peter Hacker vorgegebenen Termin sowie seine Kosteneinschätzung nicht halten, wird auch zu hinterfragen sein, welche Konsequenzen gezogen werden. Nach dem gestrigen Besuch der Baustelle befürchte ich, dass wir ab Mitte nächsten Jahres wieder einen neuen Gesundheitsstadtrat bekommen werden. Bürgermeister Ludwig wäre dann gut beraten, nicht wieder einen glücklosen Sozialisten, sondern diesmal einen freiheitlichen Fachmann für dieses wichtige Ressort zu ernennen", resümiert Seidl die Causa rund um das skandalgeplagte Krankenhaus Nord.


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