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14. Februar 2021

Seidl: NEOS lassen Ordensspitäler am Hungertuch nagen

Kaum in der Stadtregierung, stimmt pinke Truppe für Reduktion der finanziellen Mittel

Heftige Kritik an der von der rot-pinken Stadtregierung beschlossenen Reduktion der Mittel für die Wiener Ordensspitäler übt der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl. Das Budget wurde massiv, nämlich von 106 Millionen Euro auf knapp 92 Millionen Euro gekürzt. Bezeichnend: Auch die NEOS, die sich in Opposition immer mit der FPÖ für eine Erhöhung der Mittel eingesetzt haben, stimmten diesmal brav mit der SPÖ für die dramatische Herabsetzung. Seidl: „Das Rückgrat der pinken Truppe ist mittlerweile dehnbarer als jeder Gartenschlauch. Dass auch die ÖVP der Reduktion zustimmt, ist ebenfalls nicht verwunderlich - bei einem laptoplosen und schwer vergesslichen Landesobmann, der als Finanzminister im Budget sechs Nullen vergisst“, so Seidl.

„Die Ordensspitäler nunmehr mit weniger Geld abzuspeisen, ist in diesen schwierigen gesundheitspolitischen Zeiten ein Skandal. Diese leisten nämlich hervorragende Arbeit - gerade in Kooperation mit dem heillos überforderten Wiener Gesundheitsverbund, dessen Generaldirektor-Stellvertreter als Impfdrängler ertappt wurde“, betont Seidl weiter.

Die FPÖ wird in der nächsten Sitzung des Wiener Gemeinderates auf eine Erklärung drängen und weiter für eine reale Erhöhung der Subvention für die Ordensspitäler kämpfen. Seidl vermutet, dass den NEOS die Zustimmungen der Budget-Reduktion mit der Aussicht auf den Posten des Patientenanwalts ab Mitte 2022 abgerungen wurde. „Diese sind nämlich plötzlich nicht mehr dafür, vor der Vergabe dieser Position ein Hearing abzuhalten. Damit ist wohl alles klar“, so Seidl zur Heuchelei der pinken Partie.


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