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06. November 2018

Seidl: Mitarbeiter und Zeugen fühlen sich von KAV eingeschüchtert

Widersprüchliche Zeugenaussagen in der U-Kommission

„Auch wenn DI Dr. Stephan Koller bereits am Beginn seiner Befragung betont, dass er vermutlich wenig zur Aufklärung der Causa KH Nord beitragen kann, so sorgt zumindest die Widersprüchlichkeit seiner Aussagen für Staunen“, schmunzelt der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl. Einerseits beteuert Koller, dass ihm seitens des KAV in einem persönlichen Gespräch vom 17.9.2018 mitgeteilt wurde, dass er nicht von der Verschwiegenheit entbunden wurde, andererseits beweist ein Schreiben es KAV aus Oktober 2018, dass er sehr wohl entbunden wurde. „Anscheinend ist auch Dr. Koller von extremer Vergesslichkeit geplagt, was wir von Zeugen in der U-Kommission bedauerlicherweise bereits gewöhnt sind“, bringt der Freiheitliche das faule Ablenkungsmanöver auf den Punkt.  

Dennoch brachte die Befragung neue Erkenntnisse. Koller sagte aus, in der Bewertungskommission als einziger nicht zugestimmt zu haben, dass nur mit einem Bieter verhandelt wird, zudem waren zu seiner Zeit zwei Standorte gleich gut bewertet gewesen. „Diese Aussage bedeutet einen gänzlich neuen Zugang, den wir in dieser Form noch nicht gehört haben“, so Seidl. Darüber hinaus gibt Koller zu Protokoll, dass sich mit seiner Verweigerung der Zustimmung keine Freunde im KAV gemacht hat und nun Angst hat, verklagt werden zu können. 

„Angsterfüllt sind also nicht nur die Mitarbeiter des KAV, welche die Unterlagen schwärzen müssen, sondern auch die Zeugen, die in der U-Kommission aussagen und pikante Details verraten könnten“, schließt Seidl. 


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