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05. März 2019

Seidl: Etikettenschwindel mit neuen Namen täuscht über Missstände bei Wiener Gesundheitsversorgung nicht hinweg

Seidl: Etikettenschwindel mit neuen Namen täuscht über Missstände bei Wiener Gesundheitsversorgung nicht hinweg

Dass der Wiener KAV einen neuen Namen bekommt, ist für den Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl, nicht verwunderlich – schließlich habe die SPÖ die Marke `KAV´ irreparabel beschädigt und jedes Vertrauen in sie nachhaltig vernichtet. „Die SPÖ-Gesundheitsstadträte und –rätinnen der vergangenen Jahre haben den Namen KAV zu einem Synonym für Misswirtschaft, Geldverschwendung und Skandale gemacht“, erklärt Seidl. Allerdings sei die Idee, einem maroden System – ohne es von innen grundlegend zu reformieren - einen neuen Anstrich zu verpassen, als nicht funktionstüchtig erprobt. „Das `außen hui – innen pfui´- Prinzip hat noch nie funktioniert. Erinnern wir uns etwa an die `Kooperative Mittelschule´, `Neue Mittelschule´ und jetzt `Wiener Mittelschule´ - drei Namen für ein und dasselbe Bildungsschlamassel der Wiener SPÖ“, vergleicht Seidl. 

Dass die KAV-Baustellen nun unter neuem Namen weiterwurschteln, sei eine Sache – wie es dazu gekommen ist, eine andere. Denn in der Selbstlobeshymne, die der SPÖ-Stadtrat Peter Hacker da heute vom Stapel ließ, würden leider die wichtigsten aller Informationen fehlen: „Die Bürger würde vielmehr interessieren, welche Rechtsform es denn am Ende des Prozesses denn wird. Werden die Führungskräfte neu ausgeschrieben oder wieder durch „Ankündigung“ verlautbart? Werden die Führungskräfte ein Hearing im Ausschuss haben oder wird wieder alles hinter verschlossenen Türen ausgemauschelt? Oder noch schlimmer: werkt am Ende gar die derzeitige Führung weiter? Und letztendlich: was wird der Steuerzahler am Ende für die Blendgranate zu bezahlen haben?“, fragt Seidl. 

Die Wiener FPÖ kündigt dazu Anfragen im Wiener Gemeinderat an.


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