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12. September 2018

Seidl ad KH Nord: Durch Zeugenaussagen tun sich Abgründe auf

KH Nord war nie Thema zwischen Brauner und Häupl

Bildquelle: Pixabay

„Je mehr Zeugen in der U-Kommission rund um das Milliardengrab KH Nord aussagen, desto tiefer die Abgründe, die sich auftun“, weiß der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl zu berichten. Einerseits beteuerte Ex-Siemens-Managerin Brigitte Ederer, dass Siemens damals als Teil des Bauträger-Konsortiums nicht geglaubt hat, dass die immer kolportierten 825 Millionen Euro für den schlüsselfertigen Bau ausreichen, andererseits hat der aktuelle Generaldirektor von Siemens, Wolfgang Hesoun, zu Protokoll gegeben, dass die veranschlagten Kosten kein Problem gewesen wäre. „Einer der beiden hat also Aufklärungsbedarf – die Frage ist nur wer“, fasst Seidl zusammen.  

„Ederer gilt neben Ex-Stadträtin Brauner bekanntlich als politische Ziehmutter der ehemaligen Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. Somit war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Wehsely nach ihrem gescheiterten Politikerdasein ebenfalls in die Führungsetage von Siemens abgedampft ist“, bringt Seidl die privaten Verstrickungen der drei Damen auf den Punkt. 

Auch die Aussagen von Renate Brauner ließen die Mitglieder der U-Kommission staunen. „Die ehemalige Finanzstadträtin konnte nicht erklären, wofür die zweite abgerufene Tranche des Kredits bei der Europäischen Investitionsbank verwendet wurde. So wird bei der SPÖ also mit Geld hantiert“, kritisiert Seidl die Finanzpolitik der Rathausroten. Ebenfalls pikant war Brauners Aussage, das Thema KH Nord nie mit Bürgermeister Häupl besprochen zu haben. „Brauner wird sich darauf einstellen müssen, nicht das letzte Mal als Zeugin vor die U-Kommission geladen gewesen zu sein. Es gibt noch viel aufzuklären“, schließt Seidl.


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