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31. August 2019

Resch: SPÖ-Mader bricht Wort und verunstaltet den Bezirk

SPÖ stimmte im heutigen Bauausschuss für Wohn-Betonklötze in der Paradisgasse, obwohl sie ursprünglich dagegen protestierte.

Bildquelle: Pixabay

In der Paradisgasse in Wien Döbling plant die Raiffeisen Wohnbau seit geraumer Zeit Luxus-Wohnungen. Der Heurige "Haus Wagner" wurde abgerissen und drei Betonklötze sollen entstehen. Die SPÖ demonstrierte medienwirksam gegen dieses Vorhaben. SPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Mader und die SPÖ-Döbling-Vorsitzende Barbara Novak versprachen damals, dass die SPÖ eventuellen „Erweiterungen der Bestimmungen“ sicher nicht zustimmen werde. Zudem schreie das Projekt nach „Spekulation“. Die SPÖ meinte, es solle lieber „leistbarer Wohnraum entstehen“ und die „Struktur in Döbling“ möge erhalten bleiben. Heute hat die SPÖ im Bauausschuss dennoch dem Projekt zugestimmt. Inklusive Überschreitungen!

„Willst Du groß in Döbling bauen, musst Du nur nach Mader schauen“, kommentiert der freiheitliche Döblinger Klubobmann Klemens Resch das skandalöse Verhalten der Bezirks-SPÖ. Für Resch ist es nicht nachvollziehbar, dass die SPÖ, allen voran Mader, hier umgefallen ist: „Wir als FPÖ haben unser Wort gehalten und haben gegen dieses Bauprojekt gestimmt. Uns ist der Erhalt der Döblinger Struktur ein tatsächliches Anliegen und nicht nur eine leere Phrase.“

„Leistbar“ werden die Wohnungen jedenfalls nicht sein. Es handelt sich um Luxus-Wohnungen im obersten Preissegment. „Es würde mich interessieren, welche Argumente der Raiffeisen Wohnbau den Herrn Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Mader zum Umdenken gebracht haben“, so Resch fragend und abschließend. 


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