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25. September 2020

Nittmann: FPÖ fordert längere Öffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken

In Corona-Zeiten ist ungestörtes Lernen für Schüler und Studenten besonders gefragt

Die aktuell vorherrschende COVID-19 Situation hat den Alltag hunderttausender Wiener grundlegend verändert. Viele sind arbeitslos oder in Kurzarbeit, ein Großteil der Wiener verbringt mittlerweile einen wesentlichen Teil seiner Freizeit in den eigenen vier Wänden. „Umso wichtiger ist es jetzt, Schülern und Studenten ein ungestörtes Lesen und Lernen in den Öffentlichen Bibliotheken zu ermöglichen“, so die FPÖ-Stadträtin Ulrike Nittmann.

Der WAFF wirbt bereits damit, dass die Zeit der COVID-19 Pandemie und des eingeschränkten öffentlichen Angebots sinnvoll für die Fortbildung genutzt werden kann. Selbst wenn man während des partiellen Lockdowns keine (Zusatz-)Ausbildung abschließen möchte, bietet sich die aktuelle Situation sehr dazu an, sich der Literatur zu widmen.

Die Wiener Büchereien erlangen auf diese Weise einen ganz neuen Stellenwert: „Einerseits versorgen sie lesebegeisterte Wiener mit Lesematerial, andererseits machen die COVID-19-Einschränkungen bekanntlich auch nicht vor den Universitäten halt, weshalb unzählige Studenten Alternativen zu den im Platzangebot nunmehr stark verkleinerten Universitätsbibliotheken als Ort zum Lernen suchen“, so Nittmann.

Um das Angebot der Wiener Büchereien den Wienern besser zugänglich zu machen und gleichzeitig die Möglichkeit zu schaffen, dass sich die Besucher über den ganzen Tag verteilen, sind verlängerte Öffnungszeiten ein wichtiger (und vergleichsweise kostengünstiger) Schritt, die Wiener Bibliotheksinfrastruktur situationsangepasst deutlich zu verbessern.ie FPÖ hat daher im Wiener Gemeinderat beantragt, die Öffnungszeiten der Wiener Büchereien von 8.30 Uhr bis 21.00 Uhr zu verlängern. „Leider haben SPÖ und Grüne unseren Antrag wieder einmal grundsätzlich abgelehnt“, so Nittmann abschließend.


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