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13. Jänner 2021

Nepp/Krauss: „In einem Notfall zählt jede Sekunde um Menschenleben zu retten!“

Stadtrechnungshof listet Wartezeiten bei Notrufen auf - maximale Wartezeit im betrachteten Zeitraum lag bei unfassbaren 7 Minuten und 9 Sekunden

Bildquelle: Pixabay

Im aktuellen Stadtrechnungshofbericht listet der Rechnungshof bei einer Prüfung des Rettungsnotrufes (MA 70) die statistisch erfassten Werte von Mai bis Juli 2019 auf. Daraus geht hervor, dass insgesamt 82,1 % der Notrufe innerhalb von 30 Sekunden entgegengenommen wurden.

Allerdings liegen bei den übrigen Notrufen die Annahmewartezeiten deutlich darüber. So warteten in den Monaten Mai bis Juli 2019 insgesamt 14.461 Anruferinnen bzw. Anrufer länger als 30 Sekunden auf die Entgegennahme ihres Notrufes. Die maximale Wartezeit im betrachteten Zeitraum lag bei unfassbaren 7 Minuten und 9 Sekunden.

„Der Grund liegt laut Bericht teilweise an den Tagschichten mit einer Personalpräsenz von weniger als elf Disponenten. Dies führt bei einem erhöhten Aufkommen an Anrufen zu einer Überlastung“, fasst der Chef der FPÖ-Wien, Dominik Nepp zusammen.

„In einem Notfall zählt aber jede Sekunde, um Leben zu retten. Die Stadt Wien darf nicht am falschen Ort sparen. Die FPÖ-Wien fordert daher eine umgehende personelle Aufstockung der Rettungsleitstelle“, so FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss, der einen entsprechenden Antrag im Wiener Gemeinderat ankündigt.


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