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15. Februar 2021

Nepp: ÖVP verhindert wegen „Causa Mahrer“ U-Kommission

Behörden vermuten versteckte Zahlungen an ÖVP-NAbg. Karl Mahrer

Für den Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp, ist mit den heutigen Enthüllungen klar, warum die ÖVP zu den Vorwürfen rund um SPÖ-Bezirksvorsteher Nevrivy bis dato die Zustimmung zur Einsetzung einer Untersuchungskommission im Wiener Gemeinderat verweigert. Denn wie bekannt wurde, wird die Ehefrau des ÖVP-Nationalratsangeordneten und VP-Sicherheitssprechers Karl Mahrer im Ermittlungsverfahren „Wienwert“ als Beschuldigte wegen Beitrag zur Untreue geführt.

Mahrers Gattin hat als Geschäftsführerin ihrer Agentur „Charisma“ ab 1.7.2017 10.000 Euro monatliches „Consulting-Fee“ und insgesamt 70.000 Euro erhalten. Aus den Unterlagen geht hervor, dass ihre Gegenleistungen in keiner Relation zum Beraterhonorar stehen. Weiters existiert ein Mail, wonach der damalige Wienwert Geschäftsführer angegeben hat, er könne „das Honorar mit Karl auf die Hälfte, somit auf 5.000 Euro verringern.“

Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp sieht nach dem Blümel-Skandal den nächsten ÖVP-Sumpf. „Aus den Unterlagen der Behörden geht hervor, dass es sich hier um versteckte Zuwendungen an ÖVP-NAbg. Karl Mahrer gehandelt haben könnte und die Zahlungen an dessen Ehefrau nur zum Schein abgewickelt wurden. Mit der Causa Mahrer ist klar, warum die ÖVP der von uns geforderten U-Kommission nicht zustimmen will.“


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