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24. November 2021

Nepp: Massive Kritik des Stadtrechnungshofes an Dienstfahrzeugkosten bei der Wien Holding und den Wiener Stadtwerken

Wiener Stadtwerke und Wien Holding bezeichnen Nutzung von Wiener Öffis als „weder zweckmäßig noch repräsentativ“

Der Wiener Stadtrechnungshof übt in seinem aktuellen Bericht massive Kritik an den Kosten für insgesamt 110 Dienstfahrzeuge bei leitenden Mitarbeitern der Wien Holding und der Wiener Stadtwerke. Trotz Empfehlung des Rechnungshofes ist die Wien Holding nicht bereit, festgelegte Anschaffungsobergrenzen für Mitarbeiterfahrzeuge mit Privatnutzung herabzusetzen und der steuerlichen „Luxustangente“ von 40.000 Euro anzunähern. Begründet wird das mit dem „gebotenen repräsentativen Charakter.“ Ebenfalls wird das Verlangen des Stadtrechnungshofes, den Mitarbeitern statt einem Dienstfahrzeug eine Jahreskarte der Wiener Linien zur Verfügung zu stellen, kategorisch abgelehnt, weil es für die leitenden Mitarbeiter weder zweckmäßig noch repräsentativ ist.

Der Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp, fordert die Wien Holding auf, den Rechnungshofempfehlungen nachzukommen und bei Dienstwägen umgehend Einsparungen einzuleiten. „Die SPÖ will Wien immer als Klimamusterstadt darstellen, in ihrem eigenen Bereich setzt man jedoch weiterhin auf sündteure Luxuskarossen für Geschäftsführer. Dies ist weder umweltschonend, noch entspricht es dem Prinzip der Sparsamkeit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Corona-Krise. Die rot-pinke Stadtregierung ist aufgefordert, diese Geldverschwendung umgehend abzustellen“, so Nepp.

Außerdem sei es verwunderlich, dass gerade Wien Holding und Wiener Stadtwerke den Wiener Linien ausrichten, für ihre Mitarbeiter nicht zweckmäßig und unattraktiv zu sein. „Während hunderttausende Wienerinnen und Wiener mit überfüllten U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen vorlieb nehmen müssen und die Wiener Linien von der SPÖ immer hochgelobt werden, ist den leitenden SPÖ nahen Mitarbeitern deren Nutzung offenbar nicht zuzumuten“, deckt Nepp die nächste rote Heuchelei auf.


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