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12. Jänner 2021

Nepp: Ludwigs angekündigter Delogierungsstopp war eine glatte Lüge

SPÖ setzt Menschen während der Corona-Krise auf die Straße – FPÖ-Chef fordert, dass Delogierungen sofort eingestellt werden

Am 21. März 2020 hat SPÖ-Bürgermeister Ludwig angekündigt, dass die Delogierungen bei Wiener Wohnen aufgrund der Corona-Krise gestoppt werden. Der aktuelle Quartalsbericht von Wiener Wohnen deckt jedoch auf, dass trotz aller Beteuerungen der Stadtregierung bis zum 3. Quartal 421 Delogierungen in Wohnungen durchgeführt wurden, bis Jahresende 2020 wird eine Zahl von 545 prognostiziert.

„Der von der SPÖ angekündigte Delogierungsstopp war eine glatte Lüge. Die SPÖ hat ihr soziales Gewissen aufgegeben und setzt in der Corona-Krise Menschen auf die Straße“, kritisiert der Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp, der fordert, dass die Delogierungen sofort eingestellt werden.

Weiters macht Nepp darauf aufmerksam, dass die Vormerkungen für Gemeindewohnungen im Jahr 2020 förmlich explodiert sind, nämlich von 11.109 am 30.09.2019 auf 15.044 am 30.09.2020. Dem zufolge hat die Stadt Wien viel zu wenige Gemeindewohnungen und ist nicht ansatzweise in der Lage, den Bedarf zu decken.

„Die horrende Warteliste für Gemeindewohnungen ist eine einzige Zumutung und bestätigt unsere Forderung, dass die Vergabe nur an österreichische Staatsbürger zu erfolgen darf“, bekräftigt der Wiener FPÖ-Chef.


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