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29. Oktober 2019

Nepp: Hacker muss jetzt Pflegegipfel einberufen

Pflegenotstand in Wien erreicht inakzeptable Dimensionen

Erschüttert über die neuesten Medienberichte rund um den Pflegenotstand in Wiens Pflegehäusern zeigt sich Wiens Vizebürgermeister und gf. Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, Dominik Nepp. Die Zustände seien unzumutbar und einer Millionenstadt wie Wien, deren Stadtregierung sich regelmäßig für ihre hervorragende Lebensqualität selbst rühmt, schlichtweg unwürdig. Nepp erkennt Parallelen zu den Schreckensmeldungen, die uns aus Wiens Spitälern nahezu täglich erreichen: Personalmangel aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen, Sparen am falschen Platz und in der Folge eklatante Unterversorgung der Patienten. „Auch der Pflegenotstand trägt ganz klar die Handschrift von Stadtrat Hacker“, ist Nepp überzeugt.

Nepp fordert daher die umgehende Einberufung eines Pflegegipfels mit Vertretern der Stadt, der Ärzteschaft, den Pflegern und Patienten. „Alle betroffenen Gruppen müssen die Gelegenheit haben, sich bei den Verantwortlichen Gehör zu verschaffen um offen sagen zu können, was sie brauchen und dass es so nicht weitergeht“, so Nepp, der sich klar auf die Seite des Personals und der Patienten stellt.

Der Personalnotstand, der in Wiens Spitälern vorherrscht, wirkt sich auch in den Pflegehäusern auf die Qualität der Betreuung aus. Miserable Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung, Unterbesetzung und die permanente Sorge der Nächste zu sein, den die Einsparung treffen wird, würden erfahrene Pfleger vertreiben und den Nachwuchs davon abhalten, sich für diesen wichtigen und ehrenwerten Beruf zu entscheiden.

„Mein höchster Respekt gilt jenen Pflegern, die trotz widrigster Umstände das Handtuch noch nicht hingeschmissen haben und weiterhin jeden Tag ihr Bestes für pflegebedürftige Menschen geben. Das verdient unseren allergrößten Respekt“, so Nepp.

Befremdlich sei in dieser Situation das Schweigen von Bürgermeister Michael Ludwig. „Jeden Tag neue Horrormeldungen aus Wiens Gesundheitsversorgung, aber der Bürgermeister schaut untätig zu. Vielleicht spricht er ja jetzt ein Machtwort und empfiehlt seinem trotzigen Stadtrat, den geforderten Pflegegipfel ehestmöglich umzusetzen. Dass es jetzt Lösungen braucht und die Zeit fauler Ausreden vorbei ist, müsste mittlerweile auch Ludwig langsam klar werden“, so Nepp abschließend.


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