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07. November 2019

Nepp: Für Kindesmissbrauch in Wiener Kinderheimen muss SPÖ endlich politische Verantwortung übernehmen

Wiener SPÖ muss sich nach Endbericht endlich bei den Opfern entschuldigen

Bildquelle: Pixabay

„Das Erscheinen des Endberichts über den jahrzehntelangen systematischen Missbrauch in Wiener Kinderheimen muss nun Anlass sein, die politische Verantwortung zu übernehmen und sich bei den Opfern zu entschuldigen“, so der Wiener FPÖ-Chef und Vizebürgermeister Dominik Nepp. Er könne sich etwa eine Gedenkveranstaltung vorstellen, im Rahmen derer sich Bürgermeister Ludwig im Namen seiner Partei für das unsägliche Leid entschuldigt, das den über zweitausend Opfern in städtischer Obhut zugefügt worden ist. „Der furchtbare Missbrauch an tausenden Kindern wäre nämlich nicht so lange, nicht so systematisch und nicht so oft passiert, wären die Verantwortlichen und die Täter nicht vom roten System jahrzehntelang gedeckt worden“, erinnert Nepp. Sich hier durch himmelschreiendes Schweigen aus der Affäre ziehen zu wollen, sei schäbig und ein Affront gegenüber den Opfern, die neben der Entschädigung jetzt eine aufrichtige Entschuldigung erhalten müssen.

Nepp erinnert weiters, dass die rot-grüne Stadtregierung seit Jahren alle Anträge der FPÖ zu Gunsten der Opfer systematisch abgeschmettert hat. „SPÖ und Grüne versuchen hier seit Jahren, den Mantel des Schweigens über der politischen Dimension dieses Skandals zu halten. Das muss ein Ende haben. Verantwortliche, die bis in die 90er-Jahre den Kindesmissbrauch gedeckt haben, müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden“, stellt Nepp klar.

Die Stadt Wien habe mittlerweile durch die Änderungen in der Unterbringung von betroffenen Kindern etwa von Großheimen hin zu kleineren WG-Einheiten ein Versagen des jahrzehntelang gelebten Systems eingestanden und die Situation inzwischen verbessert. „Das ist grundsätzlich lobenswert, denn in erster Linie muss sichergestellt werden, dass sich die schrecklichen Dinge, die sich da in städtischen Kinderheimen abgespielt haben, nie mehr wiederholen. Dennoch dürfen die Täter und die, die sie gedeckt haben, nicht ungeschoren davonkommen“, so Nepp abschließend.


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