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04. Februar 2021

Matiasek: Corona-Testpflicht für körpernahe Dienstleistungen ist eine unzumutbare Schikane für ältere Menschen

„Wer sich das ausgedacht hat, kennt die Lebensrealität der Mehrheit der Senioren in unserer Stadt nicht.“

Den Friseurbesuch oder die oft medizinisch notwendige Fußpflege nur mit einem Test zuzulassen, stellt vor allem für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen mit kleinen Pensionen eine unzumutbare Schikane dar, kritisiert FPÖ-Seniorensprecherin, Gemeinderats- und Landtagsabgeordnete Veronika Matiasek.

„Für viele sind die kostenlosen Testmöglichkeiten gar nicht erreichbar, das würde bedeuten, dass sich zu jedem Friseurbesuch auch noch die Testkosten dazuschlagen. Darüber hinaus wären die Menschen dann gezwungen, die Besuche bei den körpernahen Dienstleistern rasch hintereinander abzuwickeln, um nicht ununterbrochen zum Test zu müssen. Wer sich das ausgedacht hat, kennt die Lebensrealität der Mehrheit der Senioren in unserer Stadt nicht“, ist Matiasek über diese Zumutung empört.

„Gerade in den Salons der körpernahen Dienstleister ließen sich Personenanzahl und Hygienevorschriften besonders gut durchführen. Man könne auch über gesonderte Zeiten für ältere Kunden nachdenken, um ihnen damit den Gang zum Testen zu ersparen“, schlägt die freiheitliche Wiener Seniorensprecherin wirksame Erleichterungen für diese Personengruppe vor.

„Wer regelmäßig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Supermarkt unterwegs ist, der kann sich über die Testpflicht bei den Dienstleistern nur wundern“, stellt Matiasek diese Verordnung generell in Frage.


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