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06. Juni 2019

Mahdalik/Kohlbauer: Wiental-Radweg wird zum Millionen-Grab

Massive Kostenüberschreitung zu Lasten der Bürger

Bildquelle: Pixabay

„Die Noch-Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou schafft kurz vor ihrem Abgang aus der Politik mit ihrem neuesten Prestigeprojekt 'Wiental-Radweg' ein weiteres Millionen-Grab“, ärgert sich der Verkehrssprecher der Wiener FPÖ, Klubobmann Toni Mahdalik. Im heutigen Verkehrsausschuss wurden 4,9 Millionen Euro Steuergeld für dieses Projekt von Rot, Grün und den sonst so pseudo-kritischen Neos durchgewunken.

Der Obmann der FPÖ-Mariahilf, LAbg. Leo Kohlbauer zeigt sich vor allem über die fadenscheinige "Bürgerbeteiligung" verärgert. „An einem verregneten Wochenende wurden rund ein Dutzend zufällig im Alfred-Grünwald-Park anwesende Personen über das Projekt informiert. Hier wurde die direkte Demokratie von der Stadtregierung mit Füßen getreten. Entgegen dem rot-grünen Regierungsüberinkommen kam es nie zu einer ordentlichen Bürgerbeteiligung. Über Anrainer und Unternehmer des Naschmarktes wurde von Rot-Grün einfach drüber gefahren – und all das auf Kosten der Wiener Steuerzahler.“

Die Freiheitlichen mahnen, dass dieses Projekt umgehend zurück zum Start muss und erinnern an die von ihnen eingebrachten Kompromiss-Vorschläge. „So hätte man entlang des fast ungenutzten Gehweges an den Naschmarkt-Standln je einen Richtungsradweg realisieren können. Mit der Errichtung der lang diskutierten und von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschten Naschmarkt-Garage hätte der Verlust von über 70 Parkplätzen, Schanigärten und Ladezonen verhindert werden können“, erinnern die beiden.

Dennoch geben die Freiheitlichen die Hoffnung nicht auf, dass es im Gemeinderat doch noch zu einem Umdenken kommt und appellieren an die Vernunft aller Abgeordneten.


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