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02. Oktober 2018

Mahdalik zu Citymaut: Politik muss Anreize setzen statt Verbote zu erlassen

Vorschlag von Vassilakou ist eine ein- oder besser gesagt jenseitige Scheinlösung

„Autofahrer als einzige Quelle für den Emissionsanstieg zu verurteilen, ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit“, erklärt der Verkehrssprecher und Klubobmann der Wiener FPÖ, Toni Mahdalik in Zusammenhang mit der von den zerbröselnden Grünen erneut losgetretenen Debatte um die geplante Einführung einer Citymaut. Studien gibt es wie Sand am Meer, es kommt natürlich immer auf Auftraggeber und dessen Intention sowie die Fragestellungen an. „Dieses Abstimmungsergebnis als Vorwand für neue Autofahrerschikanen zu benützen, wäre fatal. Wenn ich eine Studie zur Citymaut beauftragt hätte, wäre ganz sicher eine klare Mehrheit gegen die Autofahrerabzocke rausgekommen. Man muss zudem bedenken, dass die Befragten bei der erwähnten Studie die Einführung einer Beschränkung für den Individualverkehr lediglich in Vierteln mit entsprechender Öffi-Anbindung befürworten“, betont Mahdalik.  

„Dass die baldige Ex-Verkehrsstadträtin Vassilakou hier ihren Vorschlag einer Citymaut bestätigt sieht, ist nicht mehr als ihre persönliche Interpretation bzw. Wunschvorstellung“, warnt Mahdalik vor Schnellschüssen. Vielmehr müsste man umfassende Lösungen wie etwa ein kostenloses Parkpickerl für ganz Wien suchen. „Aufgabe der Verkehrspolitik ist es nicht permanent zu verbieten, rücksichtslose Radfahrer zu verhätscheln und gleichzeitig Autofahrer zu schikanieren. Es müssen konkrete Anreize wie etwa eine ausreichende Anzahl von Park & Ride-Stellplätzen am Stadtrand mit entsprechender Anbindung an die Öffis geschaffen werden, um den Anteil des motorisierten Individualverkehrs ohne dumpfe Verbotspolitik zu senken“, fordert Mahdalik zum Dialog auf.


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