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28. November 2019

Mahdalik: Leih-E-Scooter werden zur Plage für Wien

Entsorgungskosten dürfen nicht Wiener Steuerzahlern umgehängt werden

Bildquelle: Pixabay

„Für die 39 kürzlich im Wienfluss entsorgten Leih-E-Scooter muss aber schon der Betreiber haften“, stellt der Verkehrssprecher der Wiener FPÖ, Klubobmann Toni Mahdalik, klar. Er befürchtet, dass die Bergung und Entsorgung der E-Scooter, die wohl im Zuge einer alkoholschwangeren Nacht- und Nebelaktion in den Gewässern des Wien-Flusses versenkt worden sind, still und heimlich dem Wiener Steuerzahler auf den Deckel geschrieben werden. „Das rot-grüne Wien hat es in seiner bedingungslosen Zustimmung zu alternativen Fortbewegungsmöglichkeiten leider unterlassen, für klare Regeln zu sorgen“, erinnert Mahdalik an die zahlreichen diesbezüglichen Forderungen der Wiener FPÖ, die im Begeisterungsapplaus der rot-grünen Leih-Scooterfans untergegangen sind.

Mahdalik spricht damit an die gelben China-Radln an, die ebenfalls zu Hunderten in den verschiedensten Gewässern in ganz Wien zugeführt wurden und später als für den Steuerzahler sauteurer Schrott bei der MA-48 gelandet sind.

Die Wiener FPÖ fordert erneut eine Anpassung des zugelassenen Leih-Scooter-Fuhrparks auf den tatsächlichen Bedarf. „In Wien gibt es knapp 10.000 Scooter, die völlig sinn- und regelfrei überall im Weg herumstehen. Diese Zahl muss deutlich gesenkt werden“, verweist Mahdalik einmal mehr auf das Grazer Modell, das die Anzahl der erlaubten Leih-Scooter entsprechend der Bevölkerungszahl auf 300 Stück limitiert hat.

Umgerechnet auf Wien würde sich dadurch eine Zahl von maximal 1.800 Leih-Scootern ergeben. „Wenn das rot-grüne Wien nicht rasch reagiert, droht mit den Leih-Scootern der gleiche Wahnsinn wie mit den billigen China-Radln; nur dass die Entsorgung des Elektro-Schrotts dem Steuerzahler noch wesentlich teurer zu stehen käme. Für diese Kosten müssten die Anbieter haften und hohe Kautionen, und zwar bevor sie tausende Roller auf unsere Gehsteige stellen“, so Mahdalik abschließend.


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