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24. Mai 2022

Krauss zu Missbrauchsvorwurf in Kindergarten: Stadtregierung schiebt Verantwortung ab

Leiterin der MA10 muss sofort suspendiert werden

Der sexuelle Missbrauch an vier Kindergartenkindern durch einen Pädagogen zieht nach wie vor Kreise. Lediglich für die Leiterin der MA10 gibt es bis heute keine Konsequenzen, obwohl sie weder den zuständigen Stadtrat zeitgerecht informiert hat, noch die anderen Eltern möglicher betroffener Kinder. 13 Monate hat sie sich Zeit gelassen! Nun lässt sich Bildungsstadtrat Wiederkehr seinerseits Zeit, bis eine eingesetzte Kommission sämtliche Vorwürfe aufgeklärt hat – gehandelt werden soll erst nach Vorlage des Endberichts. Für den Klubobmann und Bildungssprecher der Wiener FPÖ, Maximilian Krauss, eine untragbare Situation, die einmal mehr beweist, dass der Vizebürgermeister mit seinen Ressorts vollkommen überfordert ist: „Wir Freiheitliche haben in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates den Antrag eingebracht, die Leiterin sofort zu suspendieren und endlich echte Verbesserungen für die Kindergärten in Wien zu schaffen, die über Arbeitskreise und dergleichen hinausgehen!“

Krauss kritisiert zudem die Verfehlungen des Bildungsstadtrates im Elementarbildungsbereich. Um diesen wertvollen Beruf wieder attraktiv zu machen und den Kindern ein sicheres Umfeld bieten zu können, muss sich endlich etwas bewegen. „Gerechte und faire Entlohnung für das Kindergartenpersonal, Ausbildungsoffensive für Kindergartenpädagogen, um so ungeschultes Hilfspersonal zu reduzieren und ein Vier-Augen-Prinzip bei der Betreuung gewähren zu können sind die Gebote der Stunde. Letztendlich müssen die Arbeitsbedingungen in sämtlichen Bereichen endlich deutlich verbessert werden. Nur so kann eine Abwanderung ins benachbarte Niederösterreich verhindert werden“, ist Krauss sicher.


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