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03. Juli 2020

Kohlbauer: Türkischer Botschafter muss zur „Persona non grata“ erklärt werden

Beleidigung von christlichen Werten und Traditionen darf nicht einfach hingenommen werden

Eine Reaktion der Nulltoleranz auf die mehrfachen Entgleisungen des türkischen Botschafters in Österreich, Ozan Ceyhun, fordert der freiheitliche Sprecher für internationale Angelegenheiten in Wien, LAbg. Leo Kohlbauer. Für Kohlbauer müsste gerade der Botschafter eines Landes, das auf jede noch so berechtigte Kritik mit infantilem Trotz reagiert, das Brüskieren eines Gastgeberlandes wie Österreich in Anbetracht der jüngsten Eskapaden seiner Landsleute dringendst unterlassen. „Anstatt sich für das schlechte Benehmen großer Teile seiner Community zu entschuldigen, redet er lieber die Grenzüberschreitungen klein und hetzt gegen unsere Polizei und die Bunderegierung. Seine Äußerungen sind eine unfassbare Frechheit, die nicht einfach hingenommen werden dürfen“, fordert Kohlbauer Konsequenzen. Der türkische Botschafter müsse sofort zur „Persona non grata“ erklärt werden. Ceyhun ist als Person selbst nicht unumstritten. Er ist klar der AKP zuzurechnen, die einen gefährlichen Einfluss auf die türkische Community in Wien und ganz Österreich ausübt. Die getätigten Versuche, den in Österreich lebenden Türken einen „Status der Überlegenheit“ gegenüber der Restbevölkerung in Österreich einzureden und somit jede Integrationsbemühung zunichte zu machen, muss für Kohlbauer auf das „Allerschärfste verurteilet werden“. Dass Ceyhun einst für die SPD im Europaparlament gesessen ist, zeige für Kohlbauer einmal mehr die enge Verstrickung der Europäischen Sozialdemokraten mit Erdogans AKP auf: „Die Roten packeln mit den türkischen Nationalisten, fördern deren Vereine mit Steuergeld und schauen bei allen Verfehlungen konsequent weg, um sich die Stimmen aus diesem Umfeld zu sichern. Rekordergebnisse bei den Vorzugsstimmen dieser Kandidaten aus diesem Dunstkreis dokumentieren das.“ Auch dass sich die türkische Botschaft im Zusammenhang mit den Doppelstaatsbürgerschaften komplett unkooperativ verhält, sei spätestens jetzt „mit aller Härte“ zu sanktionieren. „Die FPÖ fordert ein weiteres Mal, dass keine weiteren Einbürgerungen von Türken zu erfolgen haben, bis die türkische Botschaft in Staatsbürgerangelegenheiten mit unseren Behörden zusammenarbeitet. Die Türkei lacht uns aus und wir sagen auch noch ‚danke‘ – das ist inakzeptabel“, stellt Kohlbauer klar. Sollte keine umgehende Entschuldigung des türkischen Botschafters erfolgen, empfiehlt ihm Kohlbauer, mit dem nächsten Orient-Express die Heimreise anzutreten. „Im Umfeld der Erdogan-Diktatur mögen seine Hassreden und islampolitischen Ansichten über Österreich gut ankommen – hierzulande ist so ein Verhalten unerwünscht“, richtet Kohlbauer Ceyhin aus und fordert von der österreichischen Bundesregierung ein entschlossenes Auftreten gegenüber allen Machtansprüchen aus der islamischen Welt auf österreichischem Territorium.


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