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13. März 2019

Kasal: Parkstrafen-Abzocke in Hietzinger Wohnstraße

Parksherriffs strafen wegen fehlender Bodenmarkierung Anrainer gnadenlos ab

Symbolbild

Großer Unmut im Hietzinger Gemeindebau! Im Rahmen der Sanierung der Siedlung Lockerwiese durch Wiener Wohnen vor ein paar Jahren wurde das Baumaterial bzw. der Bauschutt in manchen Bereichen auf der Straße (Schirnböckgasse, Engelhartgasse, etc) gelagert. Daher konnte die Behörde die Straßenmarkierungen für die ausgewiesene Wohnstraße nicht herstellen und hat dieses Versäumnis auch seither nicht nachgeholt. Jetzt, da die Sanierung der Wohnhäuser längst abgeschlossen und das Baumaterial entfernt worden ist, sind die Parkplätze der – mittlerweile – Wohnstraße wieder frei, die Bodenmarkierungen aber nicht an die neue Situation angelpasst worden. Die Parkraumüberwachung der Stadt Wien nimmt diese Gelegenheit wahr und straft tagtäglich unzählige Autofahrer ab, die auf den Parkplätzen außerhalb der alten Bodenmarkierungen ihr Fahrzeug abstellen. Wütende Anrainer hätten sich an Kasal gewandt und Parkstrafen reklamiert, die z.B. um 20 Uhr 38 Minuten ausgestellt worden seien. Der Hietzinger FPÖ-Bezirksparteiobmann , LAbg. Günter Kasal, ist empört über dieses bösartige Vorgehen, durch das die Stadt Wien offenbar in einem Bezirk, in dem das Parkpickerl von den Bürgern abgelehnt wurde, Geld eintreibt: „Ein Schildbürgerstreich sondergleichen! Dass die Fahrzeughalter jetzt für das Unvermögen einer Magistratsabteilung von einer anderen Magistratsabteilung mit Strafmandaten überschüttet werden, ist eine freche Abzocke sondergleichen.“
Besonders wundert sich Kasal über die Untätigkeit der SPÖ-Bezirksorganisation, die ihre Zentrale genau in dem betreffenden Gebiet hat. „Entweder die Genossen sind so blind, dass sie diese Probleme nicht sehen können – oder sie wollen sie nicht sehen, damit das rot-grüne Wien in der Zwischenzeit mehr Geld in die Stadtkasse spülen kann“, so Kasal. 
Die FPÖ fordert einerseits die MA28 auf, die Aktualisierung der Bodenmarkierungen zu veranlassen; andererseits müsse die MA67 bis dahin davon absehen, die Anrainer in der Wohnsiedlung abzustrafen. „Die rot-grüne Stadtregierung soll ihre Arbeit machen und nicht stattdessen Autofahrer abzocken“, so Kasal abschließend.


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