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16. Jänner 2020

Guggenbichler: Sima will „Sag´s Wien“-App nicht um die Kategorie Tiere erweitern

Tierleid bleibt in Wien weiterhin Nebensächlichkeit

Bildquelle Pixabay

Die Stadt Wien betreibt die Smartphone-App „Sag´s Wien“, mit Hilfe derer Nutzer mobil die Stadt über etwaige Missstände wie etwa defekte Straßenbeleuchtung etc. informieren können, damit diese rasch behoben werden können. Die FPÖ-Wien hat vorgeschlagen, die App um den Bereich `Tiere´ zu erweitern und damit via App herrenlose oder verletzte Tiere melden zu können. „Die Stadt Graz führt in einer vergleichbaren App auch die Kategorie `Tiere´- das halten wir für eine gute Idee auch für Wien“, so der Tierschutzsprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Udo Guggenbichler. Nutzer erhielten so die Möglichkeit, rasch und unbürokratisch verletzte, ausgesetzte oder streunende Tiere oder etwa an gefährlichen Plätzen errichtete Brutstätten zu melden. Da die App bereits bestehe und bekannt sei, sei eine Erweiterung um die Kategorie `Tiere´ einfach und ohne erheblichen Kostenaufwand zu bewerkstelligen.

Unverständlicherweise hat die verantwortliche SPÖ-Stadträtin Ulrike Sima den FPÖ-Antrag abgelehnt. Sie verweist auf die bereits bestehenden Hotlines für Haus- und Wildtiere mit der Begründung, dass für die Meldung eines bedürftigen Tieres unbedingt ein persönliches Gespräch notwendig sei. „Das halte ich für eine plumpe Ausrede, weil Sima einfach aus Prinzip keine Idee umsetzen will, wenn sie von der FPÖ kommt“, ist Guggenbichler enttäuscht. Er erinnert an die Probleme und Beschwerden im Zusammenhang mit den Tierschutzhotlines und ortet hier erhebliches Verbesserungspotential. „Die Möglichkeit, Tierleid engmaschiger melden zu können, wäre eine wirksame Verbesserung beim Tierschutz in Wien. Leider scheint das der Tierschutzstadträtin egal zu sein“, so Guggenbichler abschließend.


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