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10. Februar 2020

Frühmesser: Tag der Kinderhospizarbeit

Allein in Wien und Umgebung sind aktuell rund 800 Kinder lebensbedrohlich erkrankt

„Am Tag der Kinderhospizarbeit soll auf die Situation der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien aufmerksam gemacht werden. Es ist notwendig, dass in der Gesellschaft das Bewusstsein für die Arbeit der Hospiz- und Palliativeinrichtungen geschaffen wird, die sich um betroffene Familien kümmern“, so LAbg. Lisa Frühmesser von der Wiener FPÖ.

„Kaum so ein Ereignis wie die Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung des eigenen Kindes trifft eine Familie so hart,“ stellt Frühmesser fest. Genau daher sei die Arbeit, die die Kinder- und Jugendhospizeinrichtungen tagtäglich leisten, so wichtig und dankenswert. Die Patienten und ihre Familien lebten über eine sehr lange Zeit in einer Ausnahmesituation. „Die Bewältigung dieser neuen Situation ist für das Kind ohne die Unterstützung und den Einsatz seiner Familie undenkbar“, berichtet Frühmesser.

Die Patienten und ihre Familien benötigen in so einer extrem schwierigen und belastenden Situation ein dementsprechendes Versorgungsnetz, das sie unterstützt. „Es besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“, kritisiert Frühmesser.

„Eine langfristig gesicherte öffentliche Finanzierung wäre der nur weitere logische Schritt zur Absicherung des bestehenden Angebots“, fordert Frühmesser abschließend.


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