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22. September 2020

FPÖ-Stenzel: „Meine fünf Punkte für eine lebenswertere Innere Stadt“

Wien (OTS) - „Die Innere Stadt darf nicht zu einer Geisterstadt verkommen“, beginnt die FPÖ-Spitzenkandidatin für das Amt der Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Stadträtin Ursula Stenzel, ihre heutige Pressekonferenz. Gerade jetzt brauche es Konzepte für die Zeit während und vor allem nach der Corona-Krise; den Wienern, die jetzt für die wegbleibenden Touristen in die Bresche springen und den ersten Bezirk beleben wollen, den Besuch durch Fahrverbote, Parkverbote oder gar durch einen `autofreien Ring´ vermiesen zu wollen, sei nicht zielführend.

Stenzel wolle den ersten Bezirk für die Bewohner, aber auch für die Touristen, für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die täglich einpendeln, wieder lebenswert machen. „Die Innere Stadt ist das Herz von Wien, und dieses Herz schlägt mit den Bewohnern. Ich will nicht, dass die Bewohner abwandern, sondern ich möchte die City beleben“, stellt Stenzel klar.

Um dieses Ziel zu erreichen, stellt Stenzel `ihre fünf Punkte´ für die Innere Stadt vor:

1. Offene Innere Stadt: Die Innere Stadt muss jederzeit erreichbar sein. Mit allen Verkehrsmitteln. Auch mit dem PKW. Daher kein PKW-Lockdown für den 1. Bezirk.

2. Parkplatz-Zonen für Bewohner: In der Innenstadt muss es für die hier Wohnenden reservierte und nur von ihnen benutzbare Parkplätze geben. Schluss mit dem Parkplatz-Raub. Die Pläne wurden schon vor Jahren (unter meiner Amtsführung) ausgearbeitet, aber (vom Nachfolger) nicht umgesetzt. Bereits bestehende Bewohnerparkplätze wurden sogar aufgehoben.

3. Schanigärten nicht auf Parkplätzen: Covid 19 darf nicht zum Vorwand genommen werden, Schanigärten in Parkzonen zu belassen, die für die Bewohner reserviert sein sollten.

4. Lärm-Schutz für die Bewohner: Die nächtliche Lärm-Folter und Ruhestörung im klassischen Ausgehviertel des 1. Bezirkes muss aufhören. Auch entlang des Donaukanals braucht es Lösungen, mit denen die Jugendliche, aber auch die Anrainer leben können.

5. Weltkultur-Erbe Innere Stadt: Als langjährige Präsidentin der Organisation zum internationalen Schutz von Kulturgütern, "Blue Shield", ist Stenzel der Schutz des historisch so wertvollen Stadtkerns ein großes Anliegen. Deshalb werde sie sich klar und deutlich gegen Projekte aussprechen, die das Weltkultur-Erbe gefährden.

Stenzel sieht das Amt des Bezirksvorstehers als überparteiliche Aufgabe, die im Sinne der Anwohner, der Gewerbetreibenden und der Arbeitnehmer im Bezirk zu erledigen ist. „Ich habe dieses Amt schon zehn Jahre ausgeführt – Sie kennen mich. Die Bewohner der Inneren Stadt können sicher sein, dass ich mich jeden Tag für sie einsetze und meine Stimme in ihrem Interesse erhebe. Auf mich ist Verlass“, so Stenzel abschließend. (Schluss)


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