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14. März 2019

FP-Stumpf: Volkstheater-Misswirtschaft sinnbildlich für rot-grüne Stadtregierung

Wien (OTS) - Medial kommt die Misswirtschaft im Wiener Volkstheater nicht gut weg. Dass ein Theater von diesem Status nicht mehr als eine 52%-ige Maximalauslastung schaffe, sei eine Blamage – darüber sind sich Journalisten, Künstler und Kulturschaffende einig. Für den Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, LAbg. Michael Stumpf, sei es aber nicht genug, der Direktorin Anna Badora den schwarzen Peter zuzuschieben – er ortet hinter dem Finanzdebakel rund ums Volkstheater ein etabliertes System breiten politischen Versagens.

So reichte der rot-grünen Stadtregierung in den Förderungsanträgen für 2019 und 2020 eine prognostizierte Auslastung von 55 % (!) aus, um das goldene Füllhorn des Steuerzahlers über dem Volkstheater weiter auszuschütten. „Wieso geben sich Rot und Grün mit einem halb leeren Theater zufrieden? Wieso lautet das Ziel nicht, dass es voll zu sein hat?“, bemängelt Stumpf die Anspruchslosigkeit der Förderungsgeber. Er kritisiert zudem, dass die Misere spätestens seit 2016 öffentlich bekannt sei, die Stadt Wien aber die Direktorin mit dem unglücklichen Händchen bis 2020 weiterwurschteln lasse. „Wenn klar ist, dass eine Direktorin ihrer Position nicht gewachsen ist, muss sie ihren Posten räumen. Was die SPÖ in Wien macht, ist betriebswirtschaftlicher Wahnsinn“, kommentiert Stumpf.

Umso unglaublicher erscheint es, dass die verantwortliche Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler als einzige Reaktion auf die Kette von Fehlentscheidungen jetzt – anstatt sofort die Reißleine zu ziehen -auch noch mehr Geld für das marode Theater will. „So macht man das im roten Wien: Man buttert irgendwo Geld rein, und wenn etwas dann gar nicht funktioniert, dann buttert man eben noch mehr Geld rein. Das ist der klassische Sorglosumgang der SPÖ mit Steuergeldern“, schüttelt Stumpf nur mehr den Kopf.

Stumpf verweist auf funktionierende Kulturveranstaltungen und gewinnbringende Events, die in Wien das Publikum in Scharen anziehen. „Gute Angebote schaffen es, etwa das Ernst Happel-Stadion in einer einzigen Stunde auszuverkaufen. Wenn eines der renommiertesten Theater der Stadt jahrelang halb leer steht, dann liegt das nicht am Publikum, sondern an einem unattraktiven Angebot. Die verantwortliche Kulturstadträtin hätte längst reagieren müssen, anstatt immer mehr Steuergeld zu nehmen, um es in einem schlechten Kulturangebot zu versenken“, so Stumpf abschließend.


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