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27. Juli 2020

Damnjanovic: Turnhallen-Skandal ist auf dem Mist der SPÖ gewachsen

Unverständnis für leere Turnsäle, während Sportvereine keine Trainingsplätze finden

In der aktuellen Medienberichterstattung wurde der Vorwurf laut, dass sich einige Wiener Schulwarte mit Fantasie-Vereinen in nicht genutzten Zeiträumen in die Schul-Turnhallen eingemietet und diese dann mit beträchtlichen Gewinn an andere Sportvereine weitervermietet haben sollen. Sollten diese Vorwürfe stimmen, handelt es sich um einen Skandal, der klar auf dem Desinteresse der rot-grünen Stadtregierung am Wiener Sport fußt. „Die eigentliche Frage ist: Warum gibt es überhaupt ungenutzte Zeiten in den Turnhallen, wenn eine derart hohe Nachfrage besteht?“, stellt der Sportsprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Nemanja Damnjanovic, in den Raum. Turnhallen sind zur Ausübung vieler Sportarten notwendig, weshalb die Turnhallen der Wiener Schulen bei den Sportvereinen heiß begehrt sind. Mit der Vergabe der Turnhallen sind vor allem die großen Sportverbände (ASKÖ, Sportunion, etc.) betraut. Für Damnjanovic ist es unerklärlich, wie diese Sportverbände es zulassen können, dass die Turnhallen ungenutzt bleiben. „Ich stehe im ständigen Austausch mit zahlreichen Vertretern Wiener Sportvereine. Eines der häufigsten Probleme ist die prekäre Situation mit den Turnhallen: Die Wartezeiten für eine Turnhalle sind lange, wenn man endlich eine bekommt liegt diese oftmals entlegen am anderen Ende von Wien“, fasst Damnjanovic die Probleme der Sportvereine zusammen, „Zu lesen, dass es offenbar so viele ungenutzte Phasen gibt, dass Schulwarte mit der Vermietung mehrere tausend Euro monatlich verdienen, ist für die meisten Vereine ein Schlag ins Gesicht“. Solidarität mit den Schulwarten „Es wäre trotzdem falsch, das Problem bei den Schulwarten zu suchen. Sie haben einen der undankbarsten Jobs überhaupt: Sie müssen die ersten in der Schule sein, aufsperren, Schnee schaufeln etc; Trotzdem sind die Schulwarte die letzten, die wieder gehen dürfen, wenn abends der letzte Schüler oder der letzte Sportverein das Gebäude verlassen hat. Unserer Partei wurden Fälle herangetragen, an denen Schulwarte regelmäßig über siebzehn Stunden pro Tag arbeiten mussten“, so Damnjanovic. Er fordert daher die Stadtregierung auf, endlich für Fairness in diesem Bereich zu sorgen und fordert eine angemessene Entlohnung und faire Arbeitszeiten für Schulwarte. „Die SPÖ beweist mal wieder, dass sie keine Arbeiterpartei mehr ist“, so Damnjanovic. Vergabe der Hallen direkt durch den Magistrat Geradezu lachhaft ist die Ausrede, die der zuständige Stadtrat Hacker über die MA 51 ausrichten lässt. Man prüfe nur stichprobenartig, weshalb die Vorgänge nicht aufgefallen seien. Richtig wäre zu sagen, dass man sich seitens der Stadt schlicht nicht dafür interessiert hat. Sonst wäre schon längst aufgefallen, dass die Hallen nicht vollständig ausgelastet sind. Stattdessen überträgt man die Vergabe der Schul-Turnhallen an die parteinahen Sportverbände und kümmert sich nicht weiter um die Bedürfnisse der Wiener Sportvereine. „Es braucht ein grundlegend neues Sportkonzept für Wien. Außer großer Ankündigungen ist von Hacker und der SPÖ allerdings nichts zu hören“, befindet Damnjanovic und verweist auf den Wiener Sportstättenentwicklungsplan, den Hacker bereits für Dezember 2019 angekündigt hatte, aber bis heute nicht existiert, „Die FPÖ ist derzeit die einzige Partei in Wien, die sich glaubhaft für den Wiener Sport einsetzt. Gerade zu Zeiten der Covid-19 Krise müssen die Wiener Sportvereine unterstützt werden“, stellt Damnjanovic klar. Die FPÖ hat in der vergangenen Gemeinderatssitzung mit einem Antragsreigen ein modernes, auf die Bedürfnisse der Sportvereine zugeschnittenes Sportkonzept präsentiert und zur Abstimmung gebracht. Leider scheiterte das an der Mehrheit von Rot und Grün. Auch wurden alle Gesprächsangebote der FPÖ, gemeinsam mit der SPÖ einen Plan zur Unterstützung und Stärkung des Wiener Sports auszuarbeiten, von SPÖ und dem Sportstadtrat Hacker ohne Angabe von Gründen abgelehnt. „Diese Ignoranz ist eines Sportstadtrates nicht würdig. Hacker ist entweder nicht Willens oder nicht in der Lage, die politische Verantwortung für den Wiener Sport zu übernehmen. Wenn Hacker sich nicht für den Sport interessiert, soll er das Ressort abgeben“, so Damnjanovic.amnjanovic fordert, dass die Vergabe der Schul-Turnhallen in Zukunft auf transparente Weise durch die MA 51 zu erfolgen haben. „So wäre sichergestellt, dass es weder Bevorzugungen noch Leerstände in den Wiener Schul-Turnhallen gibt“, schließt Damnjanovic.


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