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02. Oktober 2018

Baron: Busspuren für E-Autos freizugeben wäre höchste Zeit

SPÖ und Grüne sollen aufhören, Individualverkehr als Feindbild zu betrachten

Als ein „hervorragendes und überfälliges Vorhaben“ lobt der Fraktions-Verkehrssprecher der Wiener FPÖ. LAbg. Karl Baron, die Pläne der Bundesregierung, Busspuren für E-Autos freizugeben. Baron hält die Maßnahme für ein weiteres wirksames Argument, auf ein E-Auto umzusteigen und einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verbesserung der Luftqualität in Wien beizutragen. „Es ist nicht einzusehen, dass die Busspuren für langsame Radfahrer grundsätzlich, für schnelle Motorräder nur teilweise und für E-Autos überhaupt nicht freigegeben worden sind. Das ist weder logisch, noch sinnvoll“, erklärt Baron.

In Wien sei die Anzahl der rein elektrisch betriebenen Autos sowohl im individuellen als auch im gewerblichen Verkehr steigend, die Stadt hinke ohnehin mit dem Ausbau von Ladestationen an öffentlichen Parkplätzen hinterher und zeige wenig Interesse, wirkliche Maßnahmen für die Förderung dieser abgaslosen Autos zu setzen. „SPÖ und Grüne haben sich so dermaßen in das Feindbild Auto verbissen, dass hier zu allem und jedem ein grundsätzliches Nein kommt. Das mag vielleicht ideologisch vertretbar sein, die Stadtregierung vergisst aber, dass sie alle Menschen in Wien zu vertreten hat und nicht nur grüne Rad-, Rollschuh- und Longboardfahrer“, kritisiert Baron.

Das E-Mobil ist für Baron mittelfristig das Fortbewegungsmittel der Zukunft. „Die aktuellen Preiserhöhungen bei Benzin und Diesel zeigen wieder einmal deutlich auf, dass eine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen nicht zielführend ist. Eine zukunftsorientierte Stadt darf die Förderung der E-Mobilität nicht verschlafen“, so Baron abschließend. 


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