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25. Juni 2020

Aigner: Kinder- und Jugendanwaltschaft am linken Auge blind

Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft `vergisst´, islamischen Fundamentalismus und Zwangsehen zu thematisieren

Im Wiener Landtag stand heute der Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien auf der Tagesordnung. „Grundsätzlich begrüßen wir die Kinder- und Jugendanwaltschaft als Ombudsstelle für die Rechte der jungen Generation. Schön wäre, wenn diese auch arbeiten und nicht entsprechend der linken Ideologie selektieren würde, was sie kritisiert und was nicht“, moniert der FPÖ-LAbg. Wolfgang Aigner. So thematisiert der Bericht etwa umfassend aktuelle Anliegen der Jugend wie Umweltschutz und gibt einen nachvollziehbaren Einblick in die Arbeit der Jugendanwaltschaft in der Bekämpfung von Mobbing und häuslicher Gewalt. Themen, die der rot-grünen Stadtregierung nicht opportun erscheinen, finden aber keine Erwähnung. Die Kritik der Buchautorin Susanne Wiesinger etwa, die aufzeigt, dass in Wien jugendliche Mädchen aus streng islamischen Familien aus der Schule regelrecht „verschwinden“, in die Türkei zwangsverheiratet werden und erst dann wieder auftauchen, wenn es darum geht, in Wien Mindestsicherung zu beziehen, wird im Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft tunlichst verschwiegen. „Das ist für mich völlig unverständlich – sind das nicht schwere Eingriffe in die Rechte von Mädchen und jungen Frauen, derer sich die Kinder- und Jugendanwaltschaft annehmen sollte? Oder schaut man hier bewusst weg, weil es sich um Migranten oder gar Moslems handelt?“, fragt Aigner. Die FPÖ wünscht sich, dass die Kinder- und Jugendanwaltschaft vor allem dort eingreift, wo Hilfe wirklich benötigt wird. „Eine Jugendanwaltschaft, die zwischen guter und schlechter Gewalt gegenüber Jugendlichen unterscheidet, sollte sich kritisch hinterfragen“, so Aigner abschließend.


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