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11. Juni 2021

Echten Umweltschutz erleichtern, statt Autofahrer quälen. Das ist der freiheitliche Ansatz.

Seit der Schließung des Mistplatzes in der Zehetnergasse müssen Penzinger ihren Müll in Auhof entsorgen.

WIEN/PENZING. "Der neue Mistplatz Auhof bietet alle Voraussetzungen für eine umweltgerechte Müllentsorgung, die in der Zehetnergasse baulich nicht umsetzbar gewesen wären", erklärt Nicole Puzsar von der MA 48. Armin Blind von der FPÖ fordert jedoch zusätzlich zum neuen "topmodernen" Müllplatz in Auhof die Wiedereröffnung des Müllplatzes in der Zehetnergasse. Warum? Der Umwelt und den Anrainern zuliebe: Laut Armin Blind wurde der Mistplatz Zehetnergasse vor seiner Schließung sehr gut angenommen und genutzt, da er einerseits für die Anrainer fußläufig erreichbar und andererseits nahe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, den Linien 47A, 52 und der U4, gelegen war. Der eingereichte Antrag der FPÖ wurde nun dem Umweltausschuss der Bezirksvertretung zugewiesen.

„Aus umweltschutzpolitischer Sicht muss alles dafür getan werden, dass vor allem Problemstoffe abgegeben und nicht im Hausmüll entsorgt werden. Das ist aber nur dann gewährleistet, wenn die Abgabestelle gut erreichbar ist“, so Blind. So könnten zum Beispiel elektronische Geräte, Batterien, Medikamente, Lampen oder kleinere Möbelstücke zu Fuß oder via Lastenfahrrad am Mistplatz Zehetnergasse entsorgt werden. Der neue Mistplatz Auhof ist nämlich nur mit einem Kraftfahrzeug erreichbar. "Ein langer Weg, den viele autolose Penzinger nicht auf sich nehmen wollen", weiß Gerhard Kuchta vom Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof. Sperrmüll landet illegal in Gängen, Außenflächen oder im Restmüll. "Besonders an den Feiertagen, an denen sich mehr Müll ansammelt als sonst, quellen die Müllcontainer über“, so Kuchta. Zusätzliche Mülltonnen kosten wiederum Geld.

Praktische Entsorgung

An einer Lösung wird laut der Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner seitens der MA48, die für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark zuständig ist, gearbeitet. "Derzeit wird von der MA 48 evaluiert, ob Problemstoff-Container für Sondermüll aufgestellt werden können", so Schüchner. Problemstoffsammelstellen alleine stellen für Blind allerdings keinen adäquaten Ersatz für einen zentral gelegenen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbaren Mistplatz dar.  "Es bleibt zu hoffen, dass sich nun die Vernunft nach langem Drängen der FPÖ durchsetzt und wieder ein zu Fuß, mit dem Rad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbarer Mistplatz in der Zehetnergasse geschaffen wird, in dem auch Sperrmüll entsorgt werden kann", so Blind.

Artikel aus meinbezirk.at


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