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05. Dezember 2017

Nepp zu Schieder: Nicht mehr als die üblichen Versprechen

Wiener SPÖ-neu wird „more of the same“ sein

Neue, große Würfe kann der Freiheitliche Klubobmann in Wien, Dominik Nepp, nach einem Kurier-Interview mit dem potentiellen Häupl-Nachfolger Andreas Schieder nicht erkennen. Schieder thematisierte und kritisierte allen voran die Wohnbaupolitik seiner Genossen der vergangenen Jahre – ein für Nepp durchsichtiges Manöver, seinen Kontrahenten Stadtrat Ludwig anzupatzen. „Die internen Streitereien in der SPÖ dürften also auch nach der Wahl des neuen Landesobmannes weitergehen, für die Bürger dieser Stadt wird das eine Fortführung des politischen Stillstandes bedeuten“, befürchtet der Freiheitliche. 

Auch die Fortsetzung der Ausgrenzungspolitik zur FPÖ hält Nepp für einen schweren Fehler Schieders: „Die Wiener SPÖ sollte endlich Nachhilfe in Sachen Demokratie nehmen. Man kann die zweitstärkste Kraft nicht einfach ausschließen – das haben auch die Wähler längst verstanden und werden rot-grün bei der kommenden Wahl endgültig eine Absage erteilen“, ist Nepp überzeugt. Die Angst vor den eigenen Parteifreunden muss riesig sein, traut man sich immer noch nicht, sich Richtung FPÖ zu öffnen. 

Unterm Strich bleibt: Auch wenn die Wiener Genossen Ende Jänner ein neues Gesicht an der Spitze präsentieren, wird sich inhaltlich nichts verändern und auch die Gräben, die sich in den vergangenen eineinhalb Jahren aufgetan haben, können nicht sang- und klanglos zugeschüttet werden.


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