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06. Februar 2017

Wiener Tschetschenen-Skandal: Justiz hat offenbar kapituliert

Kriminelle Tschetschenen endlich abschieben anstatt erneut auf Wiener loslassen

Die Ende vergangene Woche verhafteten 22 Tschetschenen, die in Floridsdorf verbotene automatische Waffen gehortet haben, waren nicht lange hinter Gittern: Schon am Wochenende wurden 20 Verdächtige wieder freigelassen und „auf freiem Fuß angezeigt“.

„Es ist unfassbar, was der Wiener Bevölkerung zugemutet wird. Wenn die engagierte Polizei eine Bande auf frischer Tat zu ertappt, lässt sie die rote Staatsanwaltschaft sofort wieder laufen. Ein fatales Signal sowohl an die Bevölkerung als auch an die Täter“, ist Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus empört über das Vorgehen der Justiz.  

Gudenus sieht bei den bisher ermittelten Tatbeständen keinen Grund, die „Verdächtigen“ weiterhin auf die Bevölkerung loszulassen. „Ob die Männer mit den Maschinenpistolen ein islamisch-terroristisches Attentat, Raubüberfälle oder die Austragung eines Bandenkrieges geplant haben, ist noch völlig unklar – es ist nicht nachvollziehbar, wieso sich Fremde mit offensichtlicher krimineller Energie in Wien frei  bewegen dürfen“, ist Gudenus fassungslos. 

Gudenus weist auch darauf hin, dass gerade Tschetschenen in Wien immer wieder durch radikalen Islamismus, Bandenkriege und andere kriminelle Handlungen auffallen. Er erinnert an ein aufrechtes Rückführungsabkommen mit Russland und die Tatsache, dass Tschetschenien schon vor Jahren als „sicherer Staat“ eingestuft wurde. „Abschiebung im großen Stil steht also nichts im Wege. Kriminelle Tschetschenen haben jedes Recht auf Aufenthalt in Wien verwirkt“, fordert Gudenus abschließend. 


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