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03. Oktober 2017

Prolongierte Kostenexplosion beim KH-Nord ist größter Skandal dieser Stadt

Frauenberger muss Verantwortung übernehmen

Man muss es sagen wie es ist: Die Stadt Wien hat beim Bau des Krankenhauses-Nord so ziemlich alles falsch gemacht – zahlen müssen das nun die Wienerinnen und Wiener. Wie nun bekannt wurde, sollen sich die Kosten beim Bau des KH-Nords mittlerweile auf 1,5 Milliarden Euro belaufen. „In Anbetracht dessen, dass ursprünglich 825 Millionen veranschlagt waren, ist das eine Kostenexplosion für die endlich jemand in der Stadtregierung gerade stehen muss“, fordert der freiheitliche Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus. Zwar wurde der Vertrag mit dem interimistischen KAV-Chef Thomas Balázs nicht verlängert, zu bezweifeln ist jedoch, dass er hier die alleinige Schuld zu tragen hat. „Die mittlerweile weggelobte Sonja Wehsely sowie ihre Nachfolgerin Sandra Frauenberger sind jene, die dieses Projekt und damit die massiven Baukosten durch diverse Pannen zu verantworten haben – nun muss es endlich Konsequenzen geben“, so Gudenus.

Mit Spannung erwartet Gudenus endlich den Bericht des Rechnungshofes, der auf ein Prüfansuchen der FPÖ angeblich bereits fertiggestellt sein soll: „Ich bin überzeugt, dass dieser Bericht das Konstrukt KH-Nord bedenklich ins Wanken bringen wird. Neben dem exorbitanten Kostenanstieg finden sich bestimmt noch weitere Leichen im Keller!“ Die Wiener Vizebürgermeister betont abschließend die Notwendigkeit einer Untersuchungskommission zum KAV und dem Krankenhaus Nord.


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