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02. Oktober 2017

Nein zum Wiener Sozialwohnungsabverkauf

Finanzinvestoren breiten sich im sozialen Wohnbau aus

Wie das ‚profil’ berichtet, kaufen Investoren aus der Finanzwelt in ganzen Paketen  geförderte Sozialwohnungen, um sie letztlich ihrer Sozialbindung zu entziehen. „Was hier etwa in Floridsdorf vor sich geht, ist der wohnpolitischen Inkompetenz der SPÖ zuzuschreiben“, fordert FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus eine umgehende Korrektur des Wohnbauförderungsgesetzes. 

Die exemplarischen Enthüllungen des ‚profil’ zu den Vorgängen in der Fritz-Kandl-Gasse in Wien-Floridsdorf belegen krasse Missstände im Bereich der Wohnbauförderung. „Es kann nicht sein, dass gewerbliche Bauträger einfach die Wohnbauförderung vorzeitig zurückzahlen und Sozialwohnungssubstanz dadurch am Ende verloren geht“, kritisiert Gudenus. „Diese Gesetzeslücke muss umgehend geschlossen werden“, zeigt Gudenus wenig Verständnis für die widersinnige Argumentation aus dem Büro von SPÖ-Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. „Die Wohnbauförderung ist für die Wiener gedacht und nicht für die Interessen von Finanzinvestoren“, wünscht sich Gudenus ein soziales anstatt eines sozialistischen Wohnbauförderungsgesetzes. 

„Der soziale Wohnbau darf nicht weiter privatisiert werden“, erinnert Gudenus an die umstrittene Übertragung der Verfügungsgewalt der gemeinnützigen WBV-GÖD an einen Investor. „Ich warte gespannt auf das Ergebnis der eingeleiteten Sonderprüfung. Klar ist, dass jede rechtsstaatliche Möglichkeit ausgeschöpft werden muss, damit Sozialwohnungen geschützt werden. Finanzwelt und Wohnbaugenossenschaften wirken aufeinander letztlich wie Feuer und Wasser. Hier erwarte ich mir eine klare Haltung Michael Ludwigs im Sinne der Wiener“, schließt Gudenus.


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