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25. Juli 2017

Gudenus zu Causa WBV-GÖD: Mieter müssen geschützt werden

Aufsicht muss entschlossen handeln

Rund um die gemeinnützige Wohnbauvereinigung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ist ein Übernahmestreit entbrannt. Derzeit scheinen die beiden Konfliktparteien an einer einvernehmlichen Lösung zu arbeiten. „Klar ist, dass das Wohl der Bewohner unzähliger Sozialwohnungen über allen anderen Interessen stehen muss“, fordert FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus eine Lösung im Sinne der Mieter. 

Die WBV-GÖD sorgte in der jüngsten Vergangenheit für Schlagzeilen. Eine Sonderprüfung durch den Revisionsverband soll Klarheit hinsichtlich der Eigentümerstruktur schaffen. „Es darf hier kein Präzedenzfall entstehen, der Finanzinvestoren einlädt, den Sinn des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zu umgehen. Rechtliche Nachschärfungen sind zusätzlich jedenfalls erforderlich“, fordert Gudenus eine Anpassung des WGG. „Gemeinnützige operieren im öffentlichen Auftrag. Wenn hier Abermillionen an Wohnbauförderung plötzlich unklaren Eigentümerstrukturen ausgeliefert sind, dann ist das auch dem Steuerzahler unzumutbar“, fundiert Gudenus seine Kritik an den Vorgängen und fordert den Erhalt der Gemeinnützigkeit des Unternehmens. „Alles andere könnte privaten Profitinteressen in die Hände spielen“, setzt Gudenus nach. 

„Wohnbaustadtrat Michael Ludwig muss sich hierzu eindeutig äußern. Die Aufsichtsbehörde muss Versuchen, das Gesetz auszuhöhlen entschieden entgegentreten. Dafür biete ich die Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen im Rathaus an“, schließt Gudenus.


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