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25. August 2015

Gudenus: Chaos in Sachen Wohnbau ist systemimmanent für Zustände in der Wiener SPÖ

14.000 versprochene Wohnungen und niemand weiß etwas darüber

Wien (OTS) - Das Chaos im Wohnbau beweist, dass innerhalb der Wiener SPÖ die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut - und das auf Kosten der Wienerinnen und Wiener, die dringend leistbaren Wohnraum benötigen. Rund 14.700 Menschen, die auf eine Gemeindewohnung warten, werden von Bürgermeister Häupl vor den Kopf gestoßen, der vollmundig die Errichtung von 14.000 Wohnungen verspricht. 17 Standorte seien im Gespräch, auf denen 1.927 Wohnungen errichten werden könnten, einzig der zuständige SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig weiß weder von 14.000 Wohnungen und dementiert zusätzlich die angeblich angedachten Standorte. Schon im November 2014 hat selbiger verkündet, dass die Stadt lediglich Wohnungen mit gemeinnützigen Bauträgern errichten würde. Bürgermeister Häupl wiederum versprach bei der wenige Wochen darauf gefolgte Klubklausur in Rust, 120 Gemeindewohnungen als Pilotprojekt bauen zu wollen. Danach stockte er auf 2.000 Wohnungen auf - die Standorte wollte er nicht verraten.

"Was hier passiert, ist nicht mehr als Wählerfang und Wahlkampfgetöse", kritisiert der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus. "Das allerdings sind lediglich Versprechen an die Wienerinnen und Wiener, die vermutlich spätestens zu Beginn des nächsten Jahres wieder vergessen sein werden!" Die SPÖ hat es über Jahrzehnte verabsäumt, Wohnraum zu schaffen, wenigstens 10.000 Sozialwohnungen pro Jahr, davon 5.000 Gemeindewohnungen, müssen errichtet werden, um der Nachfrage gerecht zu werden. Zudem wäre das auch noch im Rahmen des Finanzierbaren.

Nun, mit einer immer stärker werdenden FPÖ, kurz vor der Wien-Wahl im Nacken, scheint die Furcht Bürgermeister Häupl in nicht einhaltbare Wahlversprechen zu treiben. "Die Wienerinnen und Wiener durchschauen Ihr Spiel allerdings, Herr Bürgermeister. Sie selber haben Plakate affichieren lassen, die auf die Versäumnisse der letzten Regierungsjahre deutlich hinweisen, dabei wäre es an Ihnen gelegen, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Die Zeit der sozialistischen Regentschaft in Wien ist abgelaufen, die Zeit für einen Bürgermeister HC Strache, der wirklich Veränderung bringen wird, ist gekommen. Die Oktober "Revolution" lässt sich nicht länger aufhalten", schließt Gudenus. (Schluss)


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