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02. Juni 2017

FP-Krauss: Ganztagsschule muss freiwillig und ohne Zwang bleiben

Staatliche Verlagerung der Erziehungskompetenz von den Eltern in die Schule ist kommunistisch, kontraproduktiv und unerwünscht

Wien (OTS) - Anlässlich der geplanten Umwandlung einer Halbtags- zu einer verpflichtenden Ganztagsschule in Währing betont der Bildungs-und Jugendsprecher der FPÖ Wien, LAbg. Maximilian Krauss, dass das Angebot an ganztägig geführten Schulen grundsätzlich erwünscht und sinnvoll sei, die FPÖ jedoch jeden Zwang, diese Angebote auch annehmen zu müssen, ablehnt. „Ganztägige Schulen sind leider eine Notwendigkeit für viele arbeitende Eltern. Auch sind sie etwa für Kinder mit Lerndefiziten oder mangelnden Deutschkenntnissen durchaus sinnvoll. Das Grundprinzip muss aber Freiwilligkeit sein“, so Krauss.

Die Idee, die Erziehungskompetenz von den Eltern hin zu staatlich geführten Erziehungsschmieden zu verlagern, erinnert jedoch an die kommunistischen Systeme der DDR oder der Sowjetunion. „So etwas wollen wir nicht! Was wir hingegen brauchen, ist ein flächendeckendes Angebot an ganztägig geführten Schulen für die, die es gerne freiwillig in Anspruch nehmen wollen, vorzugsweise mit Lernschwerpunkten am Nachmittag wie etwa Deutsch als Zweitsprache, um Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache möglichst rasch in den Regelunterricht integrieren zu können“, spricht Krauss die tatsächlichen Probleme im Schulalltag an. „Ganztagsschule ja – aber freiwillig und ohne staatlichen Zwang!“(Schluss)


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