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20. Juli 2017

Entlassungswelle beim Roten Kreuz: Kollaps der Wiener Gesundheitsversorgung ist im Gange

Während Stadtregierung hunderte Millionen in die Willkommenskultur investiert, wird Gesundheitsversorgung ausgehungert

Täglich gibt es neue Horrormeldungen im Wiener Gesundheitsbereich. Nachdem zahlreiche Kräfte der Berufsrettung (MA-70) in Wien über massive personelle Unterbesetzung klagen, droht den Patienten der nächste drastische Einschnitt bei der Qualität der Gesundheitsversorgung in der Bundeshauptstadt. Auf Grund massiver Geldnot trennt sich das Rote Kreuz von einem Drittel der Belegschaft, es geht also um die Jobs von 35 Sanitätern. Der Gesundheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Wolfgang Seidl, tobt. Seit langem schon weist die FPÖ auf den drohenden Zusammenbruch der Wiener Gesundheitsversorgung hin, das ist der nächste Schritt in Richtung Abgrund. Was die rot-grüne Stadtregierung hier aufführt, geht bald in Richtung aktiver Lebensgefährdung für die Bevölkerung.

Die Stadt Wien hat mit ihrer Willkommenskultur zehntausende Menschen in Wien angesiedelt, die das von der einheimischen Bevölkerung finanzierte Gesundheitssystem volle Länge konsumieren, ohne auch nur einen Cent einzuzahlen. Durch das Versprechen, an alle eine obszön hohe Anwesenheitsprämie in Form der Mindestsicherung auszuzahlen, werden es täglich mehr. "Diese Gießkannenpolitik geht natürlich auf Kosten Wiener Bevölkerung. Ausbaden müssen das jetzt jene, die seit Jahrzehnten in das System eingezahlt haben“, zeigt Seidl die soziale Ungerechtigkeit der Stadtregierung auf. 

Der Freiheitliche LAbg. Wolfang Seidl stellt sich mit seiner Kritik zu hundert Prozent hinter den Floridsdorfer FPÖ-Klubobmann Thomas Berl, hauptberuflichem Rettungssanitäter und Vorsitzender der AUF-Personalvertreter bei der Wiener Berufsrettung. Berl beschreibt den Dienst bei der Wiener Berufsrettung schon vor der drohenden Kündigungswelle als prekär: „Mehrmals am Tag sind die Rettungsfahrzeuge bei einer Auslastung von hundert Prozent am Limit, obwohl international festgehalten ist, dass eine Grenze von siebzig Prozent nicht überschritten werden darf. Da ich mich selbst im Fahrdienst befinde, spüre ich es Tag für Tag am eigenen Leibe, dass Kolleginnen und Kollegen nicht einmal ein Getränk zu sich nehmen können, da sie schnellstmöglich für einen weiteren Einsatz gebraucht werden!“ Wenn jetzt ein Drittel der Belegschaft entlassen wird, droht der völlige Zusammenbruch des Wiener Rettungsdienstes. Berl verspricht: „Ich werde mit meiner Kritik keinen Gang zurückschalten und so lange weitermachen, bis die rot-grüne Stadtregierung endlich einlenkt und ihr Fehlverhalten der letzten fünfzehn Jahre eingesteht und korrigiert.“  

„Es ist ja in Wahrheit völlig absurd. Während die Bevölkerung Wiens wächst und wächst, schraubt die Stadtregierung die Gesundheitsversorgung systematisch hinunter“, so Seidl. Er fordert jetzt eine umgehende Stellungnahme der verantwortlichen SPÖ-Stadträtin Sandra Frauenberger, wie sie diesen neuesten Anschlag auf die Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung rechtfertigt. Zudem kündigt Seidl kraftvolle FPÖ-Initiativen im Wiener Gemeinderat an, um diese drohende Ausdünnung der Wiener Rettungsversorgung abzuwenden. „Auf der einen Seite mit der Gießkanne hunderte Millionen an Fremde auszuschütten und das Geld dafür bei der Gesundheitsversorgung der eigenen Bevölkerung einsparen zu wollen, ist das Allerletzte. Das werden wir bekämpfen, wo es geht“, verspricht Seidl abschließend.


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