Die FPÖ-Wien kämpft seit Beginn der Diskussion gegen in dieser Form unsinnigen Hundeführschein und hat am 2. Juli durch einen Anwalt auch eine Klage beim Verfassungsgerichtshof eingebracht.
Die Gefährlichkeit eines Hundes hat nichts mit seiner Rasse zu tun hat. Die Liste sog. Kampfhunde ist willkürlich und wissenschaftlich unhaltbar. Auch das Auswahlverfahren für jene 13 Rassen ist völlig undurchsichtig, denn Schäfer und Dobermann werden gar nicht erst erwähnt. "Nicht der Hund ist gefährlich, sondern der Besitzer, der diesen zu einem sog. "Kampfhund" ausbildet", sagt der Wiener FPÖ-Gemeinderat Dr. Herbert Madejski.
Die ÖVP hat hingegen noch im Februar durch Sicherheitssprecher Ulm gemeint, den Hundeführschein durch eine fiktive Stadtwache kontrollieren zu wollen. Marek, Tschirf & Co. stellen auch hier ihre Wendigkeit unter Beweis. "Ein bisserl dafür, ein bissel dagegen", lautet das Motto der Stadtschwarzen.
Die FPÖ ist dagegen, einzelne Rassen zu kriminalisieren und mit dem Hundeführschein auf diese abzuzielen. Vielmehr wäre es sinnvoll, einen Führschein für alle Hundebesitzer vorzuschreiben, wobei eine Gewichtsbeschränkung angedacht werden könnte, erklärt Madejski.
Die Häupl-SPÖ hat die Diskussion völlig aus dem Ruder laufen lassen und sich auf dem Rücken von zehntausenden Hundebesitzer und Tierliebhaber durch manipulierte Fragestellungen ein wertloses Ergebnis erkauft, noch dazu auf Kosten der Steuerzahler, kritisiert Madejski.



