14. Juni 2010

FPÖ-Matiasek: Stadt Wien spart am falschen Fleck - Wasserrohre in Wien platzen weiter

 
Bild von der Wiener Umweltsprecherin der Freiheitlichen Veronika Matiasek

Veraltete Rohre gehören im Expressverfahren ausgetauscht

Das Wasserrohrnetz in Wien ist mittlerweile so derartig veraltet, dass es sich nunmehr um einen einzigen Sanierungsfall handelt. Die Grauguss- und Eternitrohre aus damaliger Zeit gehören daher im Expressverfahren ausgetauscht, so heute die Umweltsprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Veronika Matiasek vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle in Wien Alsergrund.

Die heutzutage üblichen Kunststoffleitungen müssen endlich eingesetzt werden. Immerhin weiß man seit Jahren, dass die Graugussrohre, eine hohe Erschütterungsempflindlichkeit haben und hätte diese daher schon längst nach und nach austauschen können. Hier hat die Stadt Wien am falschen Fleck gespart - nun muss man das folgenschwere Resultat zur Kenntnis nehmen. Überflutungen ganzer Straßenzüge sowie ein totales Verkehrschaos aber auch die Lahmlegung der Trinkwasserversorgung in manchen Gebieten wären verhinderbar gewesen, hätte man zeitgerecht gehandelt, ist Matiasek verärgert.

Nicht nur, dass ein enormer Sachschaden dabei entstanden ist, wurden bereits mehrere Millionen Liter Trinkwasser in den Kanal gespült. Um zukünftig also die hohe Trinkwasserqualität in der Stadt zu erhalten aber auch weitere Schäden durch Überschwemmungen im Vorfeld zu verhindern, muss die Stadt Wien nun sofort Finanzmittel in die Hand nehmen und den notwendigen Austausch der Rohre in Angriff nehmen. Die Garantie auf sauberes Trinkwasser sowie ein funktionierendes Wasserversorgungsnetz muss in jedem Fall gegeben sein. Die Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt haben ein Recht darauf, so Matiasek abschließend.

 
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