Zahlreiche Hundefreunde diskutierten gestern mit den Wiener Tierschutzsprechern von FPÖ, LAbg. Veronika Matiasek bzw. SPÖ, LAbg. Dr. Alois Mayer und dem FPÖ-Tierschutzsprecher im Nationalrat NAbg. Bernhard Vock beim 1. Wiener Hundestammtisch im 12. Bezirk über das von der SPÖ beschlossene Wiener Hundehaltegesetz. Dieses wurde mit überwältigender Mehrheit abgelehnt und eine intelligente, bundesweite Lösung eingefordert, berichtet Moderator FPÖ-Gemeinderat Dr. Herbert Madejski.
Zwtl: Hundeexperte kritisiert unterschiedlich Listen
In seinem Referat kritisierte Markus Pollak, ein ehemaliger Führer einer Rettungshundebrigade und Trainer von sog. "Problemhunden", dass ein Hund in Perchtoldsdorf "legal", nach dem Überqueren der Straße in Wien plötzlich "illegal" ist. Er zeigte auch die Problematik der verschiedenen "Kampfhundelisten" am Beispiel Niederösterreich und Dänemark auf, in welchen manche Rassen nicht vorhanden sind, die in Wien auf dem Index stehen. Einfache Touristen würden so plötzlich "illegale Hunde" Gassi führen, kämen sie mit ihren Vierbeinern auf Besuch nach Wien, erklärte Pollak.
Es folgten politische Referate von Matiasek und Vock, wo die falschen Inhalte dieses Gesetzes zur Sprache kamen. Es müssen Voraussetzungen geschaffen werden, um Grundkenntnisse von angehenden Hundehaltern sicher zu stellen, bevor ein Hund angeschafft wird, betonten die beiden Mandatare.
Zwtl: SPÖ kennt die eigenen Plakate nicht
Mayer von der SPÖ demonstrierte seine Unkenntnis der eigenen Plakatserie und behauptete, dass nie das Wort Kampfhunde benutzt wurde, was heftigen Unmut bei den Gästen hervor rief. Dieses unverständliche und unvernünftige Gesetz wird von der FPÖ weiter mit allen Mitteln bekämpft und durch eine Verfassungsklage sowie Privatklagen zur Erreichung eines Präzedenzfalles auch zu Fall gebracht werden, kündigte Madejski abschließend an.



